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News

Aug 25, 2011

GSV mit elf Neuzugängen


 

Elf Neuzugänge bei nur einem Abgang

Der GSV Prometheus geht gut gerüstet in die Spielzeit 2011/2012.

Kategorie: News
Erstellt von: Flo

GSV  mit elf Neuzugängen

Gleich  elf Neuzugänge stehen nur einem Abgang gegenüber - erste Erkenntnisse sollen  die Spiele beim Turnier des RSV Urbach bringen.

Nach einer durchwachsenen  Saison mit mehr Tiefen wie Höhen geht der GSV Prometheus gut gerüstet und mit  einem gehörigen Schuss Selbstbewusstsein in die Spielzeit 2011/2012.

Coach Angelo  Mule bläst zum Angriff. „Ein Platz unter den ersten fünf“, lautet sein  vorläufiges Saisonziel. „Wir sind in der Breite nun wesentlich besser  aufgestellt und verfügen hierüber hinaus über einige hervorragende  Einzelspieler. Ich denke, wir haben eine gesunde und homogene Mischung  gefunden“, meint Mule. Zu den elf Neuzugängen zählen unter anderem ein rechter  und ein linker Außenverteidiger. Schlüsselpositionen im Spiel, die bislang im  Kader der Griechen zu dünn besetzt waren. „So konnten sich die Spieler zu  sicher sein, verspürten keine Konkurrenz, gaben nicht Ihr Bestes, wurden  unaufmerksam“, sagt Mule. „Diese Zeit wird nun vorbei sein. Wir haben jede  Position doppelt besetzt. Am Anfang der Vorbereitung fangen alle bei null an,  jeder bekommt seine Chance. Die Trainingsleistung und die Beteilung werden am  Ende den Ausschlag geben. Ich bin in einer komfortablen Situation.“

Gleich fünf  Spieler fanden den Weg vom Wahn-Grengeler Bieselwald an die Stresemannstraße.  „Junge, hungrige Spieler, die auch menschlich voll ins Team passen“, freut sich  Mule. Mit Thomas Jung wurde ein weiterer Offensivspieler vom Lokalrivalen SV Westhoven-Ensen  ins Boot geholt. „Thomas ist schnell und hat Zug zum Tor“, beschreibt Mule die  Stärken des Neuzugangs. Der neue Co- Trainer Jens Meseck war  hauptverantwortlich für den Transfer von Christian Busse, einem erfahrenen  Linksverteidiger aus Nippes, der dem jungen Team mit seiner Ruhe und Cleverness  weiterhelfen kann. Aus der zweiten Mannschaft verstärken drei Spieler die erste  Mannschaft. Mit David Knauf ist die Riege der Neuzugänge dann vollständig. Knauf  kam vom Mittelrheinligisten VfL Alfter und spielt vornehmlich im zentralen  Mittelfeld. „Ich denke, dass der ein oder andere sogar den direkten Sprung in  die erste Elf schaffen wird“, lässt sich Mule ein wenig in die Karten schauen.

Taktische  Zwänge verspürt das Trainerduo hingegen kaum. „Wir können variabel spielen,  taktisch einige Varianten ausprobieren und uns gegebenenfalls auch auf den  Gegner und dessen Spiel einstellen“, berichtet Meseck. „Generell wollen wir dem  Spiel aber immer unseren eigenen Stempel aufdrücken“, fügt Mule an. Man merkt  ihm das Selbstvertrauen an, denn neben den genannten Neuzugängen kann der  Trainer der Porzer Griechen auf den gesamten Spielerstamm der vergangenen Jahre  zurückgreifen.

Auch im  Umfeld der Mannschaft hat sich einiges verändert. „Es gab Umstrukturierungen im  Team, auch um das Team herum. Wir sind zufrieden mit den Ergebnissen“, sagt  Lefti Giapoutzidis, Erster Vorsitzender des Vereins.

Özay Korkmaz ist  ab sofort hauptverantwortlich für das Training mit den Torhütern. Jens Meseck  konnte als Co-Trainer und Physiotherapeut gewonnen werden.

„Unsere  größte Stärke ist der Teamgeist. Es heißt ja immer ‚Elf Freunde müsst ihr sein‘  - ich denke, es gibt keine Mannschaft, die dies so gut umsetzt wie wir“, zeigt  sich Giapoutzidis zufrieden.

Jens Meseck  hat ein straffes Vorbereitungsprogramm mit teilweise fünf Einheiten in der  Woche geplant. Neben einigen Freundschaftsspielen ist vor allem die  inoffizielle Porzer Stadtmeisterschaft, ausgerichtet vom RSV Urbach auf der  Sportanlage Brucknerstraße, ein erster ernsthafter Test für den GSV Prometheus.

„Hier können  wir auf uns aufmerksam machen, uns dem Porzer Publikum präsentieren“, sagt  Teammanager und Routinier Saki Spanidis. Der letzte Härtetest findet dann eine  Woche vor Meisterschaftsbeginn gegen den SSV Ostheim statt. „Das kommt einer  Generalprobe gleich“, meint Angelo Mule. „Wir   gehen jedes Testspiel wie ein Punktspiel an. Vor allem müssen die vielen  Neuzugänge integriert werden.“

Der Kader hat  also sowohl an Quantität als auch an Qualität gewonnen, das Umfeld der  Mannschaft ist gefestigt, die Harmonie innerhalb des Teams auffällig gut und  alle Beteiligten präsentieren sich bescheiden und dennoch selbstbewusst. „Wir  erwarten keine Überdinger von den Jungs. Wir müssen hart an uns arbeiten, im  taktischen und auch im läuferischen Bereich. Ich vertraue meiner Mannschaft  voll und stehe in ständigem Austausch mit den Spielern. Wir haben zweifelsohne  die Qualität, um oben mitzuspielen. Wir denken allerdings nur von Spiel zu  Spiel. Wichtig ist, dass wir fokussiert und zielgerichtet arbeiten, auf und  neben dem Platz“, meint Mule.

Man kann also  gespannt sein auf den Auftritt der Porzer Griechen.

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