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Oct 15, 2013

Spielbericht Porz-GSV


Spielbericht Porz - GSV

Torloses Remis im Porzer Derby. GSV weiter ungeschlagen.

Kategorie: News
Erstellt von: admin

Müdes 0:0 im “Porzer El Clasico”! Alter Primus SpVg. Porz
und Prometheus Porz kommen im Klassiker nicht über leistungsgerechtes Remis
hinaus!

GSV-Keeper Keles sicherte den Griechen am Ende verdienten
Punktgewinn – Zuschauer bekamen schwachen „El Clasico“ in restlos ausverkaufter
Arena geboten – Überragender Referee Cam verteilte 8 Mal Gelb –
Spruchkammersitzung wegen GSV vs. TFC bereits am morgigen Dienstag!

Let’s get
ready to rummmmble… Mit dem „Porzer El Clasico“ zwischen Tabellenführer
SpVg. Porz und dem Verfolger GSV Prometheus Porz erreichte die Premier A-League
den ersten heißen Siedepunkt der laufenden Saison. Wie schon im Vorfeld
angekündigt bedeutet dieser spezielle „Porzer Clasico“ mehr als nur …
Coach-Perfektionist Ümit Bozkurt vs. Trainerfüchse Brcvak/Drmonjic… oder …
deutsch-griechische Suvlakis vs. deutsch-türkische Bratwurst… oder … rotes
Fahnenmeer der SpVg vs. blaue Wand von Prometheus… oder … Ballstreichler
„Mesuuut“ Düzelten vs. Kraftpaket David Knauf… oder … hammerharte „Tamme-Klebe“
vs. abgezockten „Funky-Wendt“ oder … übernervösen Präsidenten Peter Dicke vs.
zitternden Lefti Giapoutzidis…

Auf Seiten der
Griechen war in dieser Woche erstmal der Spielabbruch gegen den TFC das Thema.
Der Spielleiter brach kurz vor Schluss der Begegnung beim Stande von 2:3 für
den TFC die Partie ab, weil er sich von Gästespielern nach Aussprechung einer
Roten Karte bedroht fühlte. Unmittelbar danach wurde ein Prometheus-Akteur
durch Schläge eines TFC-Spielers derart niedergeschlagen, dass dieser eine
Nacht im Krankenhaus verbringen musste. Polizei- und RTW-Einsatz taten das
übrige dazu. Es ist nun Aufgabe des Sportgerichts alle Nuancen des Ablaufs zu
bewerten, um dann eine konsequente Entscheidung über die Wertung des Matches zu
treffen. Die Spruchkammersitzung findet am Dienstag, den 15.10.2013 statt, wozu
allein neun TFC-Spieler und drei Vertreter des GSV Prometheus Porz geladen
sind.

Neben diesem unschönen Kriegsschauplatz-Thema hatte aber
auch das Trainerduo Enis Brcvak & Mladen Drmonjic in der Woche genug mit
der Aufarbeitung der sportlichen Darbietungen der GSV-Kicker zu tun. Dem
Trainerduo dürfte dabei nicht entgangen sein, das sich nicht nur beim Match bei
Borussia Lindenthal II (1:1), sondern auch letzte Woche gegen den TFC Köln
einige spielerische Mängel und eine gewisse Einstellungslethargie breitmachten,
die es jetzt zu glätten galt. Zu allem Überfluss fing sich auch noch Thorsten
Seipp gegen die Türken die Gelb-Rote Karte ein, womit er im klassischen „Porzer
El Clasico“ gesperrt war.

Auch für SpVg-Coach Ümit Bozkurt und sein Trainerteam war in
dieser Woche psychologische Aufbauarbeit angesagt, denn mit dem 1:2 beim
Aufsteiger SV Westhoven-Ensen kassierte der Ligaprimus seine erste
Saisonniederlage. „Die Niederlage ist zwar abgehakt, aber es ist so ärgerlich
die Punkte so aus der Hand zu geben.“, sprechen eine deutliche Sprache, dass
der Porzer Übungsleiter sehr angefressen war. Die SpVg. musste
verletzungsbedingt auf Yusuf Kilic verzichten, im Tor der "Rothosen"
stand diesmal Michael Skibba. Mit Soner Berk und Jonas Wendt entschied sich
Bozkurt für eine offensivere Variante.

Der „El Clasico“ begann sehr zerfahren. Beide Mannschaften
offenbarten zunächst einen gewissen Respekt voreinander und so bekamen die Fans
aus beiden Lagern gleich zu Beginn fade Fußballkost geboten. Die erste gute
Einschusschance hatte SpVg-Recke Bruns, als er 16m vor dem griechischen Gehäuse
frei zum Schuss kam, doch der wieselflinke Harboune sich noch im letzten Moment
in den Schuss warf und klären konnte. Die Griechen agierten sehr defensiv, die
SpVg. hatte große Probleme bei der Spieleröffnung, womit sich eine Partie
entwickelte, die sich kaum in Strafraumnähe abspielte. Der erste Durchgang
blieb von beiden Teams blass, so dass sich mit dem Pausenpfiff so mancher Fan
mit Pfiffen Luft machte.

Mit Beginn der zweiten Hälfte operierten die Hausherren
wesentlich aggressiver, versuchten immer wieder Drucksituationen beim GSV zu
erzeugen, was zumindest teilweise gelang. So hatte die SpVg. in der 53. Min.
dann auch den Führungstreffer auf dem Fuß. Berk passte im Griechen-Strafraum
auf den freien Wendt, der mit einem satten Rechtsschuss aus 7m abschloss, doch
im GSV-Keeper Keles seinen Meister fand. Keles tauchte in Kahn-Manier schnell
nach unten und drehte den einschlagenden Ball mit der linken Hand noch um den
Pfosten. Beim anschließenden Eckball hatte der Schlussmann dann Glück, als nach
Klärung ein erneuter Flankenball am Aluminium landete.

Die SpVg. investierte im zweiten Abschnitt mehr, Prometheus
kam so gut wie gar nicht in die Nähe des SpVg-Kasten, spielte seine
Möglichkeiten nicht konsequent zu Ende und ließ im Offensivspiel doch viel
offen. Tamme hatte im Schlussabschnitt zwar noch eine gute Einschusschance,
doch ein Treffer der Griechen wäre auch des guten zu viel gewesen. Der beste
Mann auf dem Platz sicherte dann auch letztendlich das leistungsgerechte Remis
für die Gäste. GSV-Keeper Keles machte Sekunden vor dem Abpfiff noch eine
Berk-Chance zunichte, als dieser schräg aus 10m abzog und Keles erneut mit
einer prächtigen Aktion das Leder über seinen Kasten bugsierte.

So spielte der GSV:

Keles - Habroune, D.
Seipp, Busse, Tonat – Elouelji (Misir), Knauf, Barowski, Stahl, Tamme –
Petropoulos (Vasilev)

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